Am 14. und 15. Februar starteten die U18 Friesendeerns zu ihrer Landesmeisterschaft nach Hanerau-Hademarschen. Dort angekommen mussten wir uns sehr lange gedulden. Wir waren in einer 3er Vorrunde und durften erst um 16 Uhr in das Turnier sportlich starten. Zunächst ging es gegen den, mit vielen Verbandsligaspielerinnen bestückten, starken Kieler TV. Wie an den vorrausgegangenen Jugendspieltagen konnten wir die Kieler zwar mächtig ärgern und zu manch einer Auszeit zwingen, waren aber nicht in der Lage, das Spiel für uns zu entscheiden. Im zweiten, sehr viel wichtigerem Vorrundenspiel gegen die Mädchen des Eckernförder MTV standen wir uns zeitweise selbst im Weg und machten uns das Leben schwer. Erst der Tie-Break brachte mit einem denkbar knappen 15:13 die Entscheidung zu unseren Gunsten. Nun mussten wir am zweiten Tag im Halbfinale gegen den anderen Gruppensieger, den TSV Klausdorf, antreten.

 

Griechisch gestärkt und ausgeschlafen reisten wir am Sonntag wieder zum Turnierort. Der erste Satz gegen Klausdorf verlief relativ eindeutig zu unseren Gunsten, nur verschenkten wir eine Menge Punkte an den Gegner. Wir gewannen mit 25:22. Auch der zweite Satz ging dann mit viel Spielfreude mit 25:18 auf unser Konto. Damit standen wir im Finale der U18-Landesmeisterschaften und hatten uns die Teilnahme bei der heimischen norddeutschen Meisterschaft verdient erspielt.
Wiederum nach langer Wartephase bestritten wir das Finale, erneut gegen den KTV. Man merkte es den Mädels an, dass sie gewinnen wollten. Leider reichtes es wieder einmal nicht zum Sieg. Und erneut waren wir streckenweise überlegen und führten mehrfach in den Sätzen. Zumindest sehen die Mannschaftsverantwortlichen des KTV den TSV Husum als einzigen ernstzunehmenden Gegner an. Mit 15:25 und 21:25 wurden wir Vizemeister.

Zwei Wochen später fuhren wir mit unseren „Oldies“ (Laura, Elly und Mia) verstärkt zur U20 Meisterschaft nach Neumünster. Hier erwartete uns eine extrem starke Vorrundengruppe mit dem KTV 1 und dem Wiker SV. Auch der SC Rönnau war in dieser Gruppe und gleichfalls der erste Gegner. Mit einer soliden Leistung und einigen Abstimmungsschwierigkeiten gewannen wir dieses Spiel mit 25:19 und 25:15. Das zweite Spiel ging mal wieder gegen den KTV 1 und sollte das entscheidende Spiel für uns sein. Mit einem Sieg wäre das Halbfinale erreicht. Die Friesendeerns kämpften wie die Löwinnen und konnten nach verlorenem ersten Satz (19:25), den zweiten Satz sogar für sich entscheiden (25:21). Nun sollte der Tie-Break die Entscheidung bringen und wir zwangen mit 8:7 den Seitenwechsel herbei. Mit dem folgendem Fehler entschied sich das Spiel, da anschließend eine Aufschlagserie den Satz zugunsten des KTV entschied (15:8). Somit war nach verlorenem Spiel gegen den Wiker SV nur noch Platz 5 zu erreichen.

Nach einem sehr entspannten Abend im Feuerstein und anschließender Nachtruhe in der Jugendherberge starteten wir gegen den KTV 2 unsere Jagd auf den 5. Platz. Überraschend stark zeigten sich die Mädels aus Kiel und dadurch ging der knappe erste Satz an die Ostsee (25:27). Im zweiten Satz steigerten sich die Friesendeerns aber wieder und brachten diesen mit 25:18 souverän nach Hause. Auch der Tie-Break war wieder hart umkämpft, hatte aber das bessere Ende für die Husumerinnen (15:13). Nun musste nur noch der SC Rönnau erneut geschlagen werden um das Tagesziel zu erreichen. Und wieder brachte der Gegner uns in Schwierigkeiten und bezwang uns mit 21:25. Nun hatten die Husumer Deerns die Schnauze voll. Der zweite Satz wurde zum Desaster für Rönnau. Wir gewannen mit 25:9. Der dritte Tie-Break der Meisterschaft begann wieder unbeständig, konnte aber mit 15:11 gewonnen werden. Damit hatten wir Platz 5 erreicht. Ein gutes Ergebnis und ein versöhnlicher Abschied von Jugendvolleyball für unsere zwei „Oldies“ Mia und Corinna.

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