Wie bereits im Hinspiel taten sich die jungen Spieler mit der unorthodoxen Spielweise der VTG Kieholm-Scheersberg schwer. Beim 0:3 (-11,-17,-21) fanden die Jungs von Leo Holtmann keine Einstellung zu den variantenreichen Aufschlägen des Gegners. Es gilt hier weiter die Anpassungsfähigkeit zu verbessern. Auch der eigene Aufschlag war meist ohne den nötigen Druck. Somit konnte Kieholm starke Angriffe setzen, wobei unsere athletische Unterlegenheit noch deutlich wurde. Eigentlich hatte man sich gerade gegen diesen Gegner mehr erhofft. Umso erfreulicher die tolle Leistungssteigerung gegen ebenfalls starke Rangenberger, die aber mit 2:3 (21,-13,24,-22,-12) leider kein Happy-End fand.

 

In beiden Spielen hatten die technisch sauber spielenden Jungfriesen mit einigen Benachteiligungen seitens der Schiedsgerichte zu kämpfen, die so gut wie keine technischen Fehler beim Gegner pfiffen. Das aber ließ der Trainer nicht als Entschuldigung gelten. "Wir sind einfach noch zu grün, um gegen die erfahrenen Erwachsenenteams dauerhaft gut auszusehen" meinte er nach den Partien. Aber gerade im zweiten Spiel haben alle einen guten Job gemacht. Insbesondere die Zuspieler finden immer bessere Bindung zu ihren Mitspielern. Prima auch die Leistung von Jonathan Gräßmann, der im Diagonalangriff eine fast fehlerfreie Leistung bot.

Klasse, dass die Jungs dieses Mal in der HTS vor fast vollem Haus zeigen konnten, was sie alles gelernt haben. Für die gut 50 Zuschauer hatte sich das Kommen vor allem zum zweiten Spiel gelohnt, wo sich die Jungfriesen über zwei gewonnene Sätze freuen durften und nur denkbar knapp am zweiten Saisonsieg vorbei schrammten.

Jetzt bleiben noch drei Wochen Zeit der Vorbereitung auf das erste Highlight der Jugendsaison. Bevor es aber am 09. März nach Busdorf zur Landesmeisterschaft gehen wird, wartet ein letztes Stahlbad auf die jungen Kerle. Sie sollen am Tag vorher in Kiel noch ein letztes Mal in der Herren Bezirksliga ran. Gegen den Kieler TV 3 und die TuS H/M Kiel will man sich den letzten Schliff für die Jugendmeisterschaften holen.

Husum spielte mit: Max Hansen, Paul Müller, Tim Rüterhenke (MF), Paul Schiller, Jonathan Gräßmann, Niko Rephun, Max Kock, Julius Kowalski, Jan Ole Hussels, Philipp Wieske, Jan Holtmann und Detlef Hansen (Libero)

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