Sechzehn der besten Volleyballteams aus 6 Bundesländern (Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig Holstein) waren bei den 7. German Masters am Start. Die große Frage war: Wie würden sich unsere Zwerge dort schlagen. Für einige würde es der erste Turnierauftritt überhaupt sein. Ein großes Wagnis für Verein und Trainer? Eines vorweg: Es hat sich gelohnt! Die Jungs haben keineswegs enttäuscht, sondern tolle Leistungen gezeigt, viel Neues gelernt und jede Menge Spaß gehabt. Ein tolles Nachwuchsteam wächst da heran.
Vielen Dank an den "Förderverein für Nachwuchsvolleyball e.V.". Erneut hat der von einigen Eltern ins Leben gerufene Verein das Vorhaben unterstützt. Die Teilnahme an solch überregionalen Turnieren können wir überhaupt nur so bewältigen. Wir hoffen daher sehr, dass die Familien unserer Athleten/Innen hier Mitglied werden und so diesen Verein weiter stärken.

 

Leo Holtmann

 

Erlebnisbericht: Tove Jannsen

Die Friesenzwerge reisten bereits am Freitagabend nach Schwerin, um am Samstagmorgen ganz entspannt beginnen zu können. Trainer Tove Jannsen hatte sich das Ziel gesetzt, allen Spielern möglichst viel Spielpraxis zu geben. Dadurch kam es am Ende "nur" zu einem 13ten Platz, da selten die beste Husumer Mannschaft auf dem Feld stand.
In der Vorrunde stand oftmals nur ein Leistungsträger auf dem Feld. So überraschte es nicht, dass schlussendlich alle Spiele verloren wurden. Aber vor allem gegen die Schweriner Mädchen zeigten die "Kleinen" eine tolle Leistung, wo in beiden Sätzen über 20 Punkte erreicht wurden. Auch gegen den späteren Zweiten Potsdam-Waldstadt zeigte man streckenweise eine sehr gute Leistung. Nur im dritten Gruppenspiel gegen die ersten Mädchen von Einheit Zepernick war Trainer Tove Jannsen nicht zufrieden, weil keiner seiner Schützlinge die bisher gezeigte Leistung abrufen konnte.
Die letzten drei Partien waren nichts für schwache Nerven. Sie endeten alle im Tie-Break mit jeweils zwei Punkten Vorsprung. Das erste Drama gab es gegen die ersten Mädels vom Kieler TV. Man führte im Tie-Break bereits mit 14:10, konnte aber den berühmten Sack nicht zumachen. Die Mädchen aus Kiel hatten das viel umjubelte bessere Ende. Diesen Satz werden die jungen Friesenzwerge sicher bald vergessen aber hoffentlich ihre Lehren daraus ziehen.
Am nächsten Morgen machten sie es besser und wehrten im Tie-Break sogar einen Matchball des Kieler TV 2 ab, um dann selbst den Sieg davon zu tragen. Was für eine Erleichterung - endlich gewonnen!
Im letzten Spiel des Turniers gegen den CV Mitteldeutschland kam es natürlich schon wieder zum Tie-Break Krimi, wobei man mit 15:13 die Oberhand behielt. Damit war Platz 13 erreicht..
Nicht ganz unschuldig an den ganzen Krimis war der Trainer selbst. Er wollte auch den Spielern mit wenig Wettkampferfahrung die Möglichkeit geben, sich in engen Spielsituationen zu beweisen, . Vor allem für Bo Hansen und Paul Meyer war es sehr aufregend, da es ihr erstes großes Turnier war. Alle haben toll zusammen gehalten, eine Menge Spaß gehabt und hoffentlich viel für die Zukunft viel gelernt.
Wenn die Jungs zusammen bleiben, werden wir noch viel Freude an ihnen haben.
Folgende Friesenzwerge haben für uns in Schwerin gespielt::
Hendrik Michaelsen(MF), Dario D'Argento, Jonas Thomsen, Piet Müller, Paul Meyer, Tjark Seemann und Bo Hansen

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