Spannendes Finale nach ernüchterndem Beginn.

u14ndm2017Unsere U14 Jungen waren als Drittplatzierte bei den Landesmeisterschaften "nur" als Nachrücker hinter dem Landesmeister aus Flensburg und dem Vizemeister aus Kiel für die Norddeutschen Meisterschaften am 20./21. Mai 2017 qualifiziert. Durch eine Absage durften sie dann aber doch starten und durften sich somit bereits über die Teilnahme mächtig freuen. Es wurde noch fleißig trainiert und dann ging es los nach Flensburg, die eine tolle Meisterschaft ausgerichtet haben. Aber die Verantwortlichen sind in diesen Dingen auch sehr erfahren und die Friesengeister durften mit ihren Trennnetzen auch ihren Teil dazu beisteuern.

In der Vor- und Zwischenrunde hagelte es noch einiges an Erfahrung. Das erste Gruppenspiel gegen den Kieler TV war da noch das beste Resultat. Nichts desto trotz hieß es im Duell gegen den Vizemeister aus Schleswig-Holstein 0:2 (13:25, 12:25). Im Anschluss folgte die Partie gegen den Eimsbüttler TV, den Meister aus Hamburg. Der spätere Bronzemedaillengewinner hatte den Kieler TV deutlich vom Feld geschickt und so war auch der Ausgang dieses Spiels vorhersehbar. Mit erneut 0:2 (7:25, 9:25) musste eine herbe Schlappe eingesteckt werden.

In der Zwischenrunde, mit der der Sonntag begann, wartete dann der Schweriner SC, der Landesmeister aus Mecklenburg-Vorpommern, ein weiterer dicker Brocken. Die Schweriner mit ihrem Volleyballinternat sind eine feste Größe in Deutschlands Volleyball-Landkarte und werden zurecht als Talentschmiede angesehen. Während der erste Satz mit 14:25 noch einigermaßen vorzeigbar war, ging es im zweiten Durchgang beim 5:25 recht schnell zu Ende. Nach diesen Niederlagen war es schwierig die Motivation hochzuhalten, denn die Konkurrenz auf diesem Niveau ist schon bärenstark.

Nun ging es im letzten Spiel um die rote Laterne und hier wartete erneut der Kieler TV, der seine Zwischenrunde ebenfalls verloren hatte. Mit einem knappen 1:2 gegen die VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek (Vizemeister Hamburg) mussten sie sich geschlagen geben, wollten jedoch auf keinen Fall als Letzter aus diesem Turnier gehen. Da sie bereits in der Vorrunde gegen die Friesengeister dominiert hatten, waren sie sich ihrer Sache wohl recht sicher und diesen Moment nutzten die Husumer erfolgreich aus. Mit 25:17 konnten sie den ersten Satz bei dieser Meisterschaft für sich verbuchen. Diesen Warnschuss erkannten die Kieler jedoch und drehten das Ergebnis im zweiten Satz um. Somit ging es in den Tie-Break und dieser war an Spannung kaum zu überbieten. Während die Spiele um Platz 3 und Platz 1 eher nur Formsache für den jeweils späteren Sieger waren, bot das Spiel um Platz 5 alles, was das Zuschauerherz begehrt. Insofern war die Anteilnahme des Publikums an diesem Spiel leicht nachzuvollziehen. Der Entscheidungssatz zog sich hin und keine Mannschaft wollte sich eine Blöße geben. Die Aufschläge und Punkte wechselten regelmäßig die Seiten und am Ende wurde es denkbar knapp. Die Friesengeister hatten letztendlich wohl noch ein paar Körnchen mehr in den Muskeln und konnten nach dem 15:13 Erfolg die Arme in die Luft reißen. Sieg gegen den Kieler TV, als Nachrücker nicht Letzter geworden und mit einem Erfolgserlebnis die Saison beendet. Ein toller Erfolg, Jungs!

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