Trotz personeller Ausfälle Platz 5 im Land.

lmu20 hpAm Sonntag, den 19.02., ging es für die männliche U20 zu den diesjährigen Landesmeisterschaften nach Schleswig. Der Ausrichter TuS Busdorf hatte eine gelungene Meisterschaft auf die Beine gestellt und es konnten tolle Spiele angeschaut werden. Während die Husumer Mädchen in der Saison vom Pech verfolgt waren und die Teilnahme an dem Qualifikationsturnier, welches in Lübeck stattgefunden hatte, aus Krankheitsgründen noch in der Nacht zuvor leider abgesagt werden musste, konnten sich die Jungen für die Titelkämpfe qualifizieren. Bei ihrem Qualifikationsturnier in Flensburg warteten mit den Hausherren und dem Kieler TV jedoch zwei schwere Brocken. Gegen Kiel musste eine knappe 1:2 Niederlage und gegen Flensburg eine 0:2 Niederlage hingenommen werden. Im entscheidenden Spiel gegen den MTV Wilster ließen sie dann beim 2:0 Erfolg jedoch nichts anbrennen. Bei diesem Turnier musste bereits auf wichtige Spieler aus verletzungs- und krankheitsbedingten Gründen verzichtet werden und leider wiederholte sich dieses auch bei den Meisterschaften.

Auf gleich drei wichtige Spieler musste verzichtet werden und so wurden die Spiele nicht einfacher. Und erneut fand man sich in einer Vorgruppe mit dem Kieler TV und der VSG Flensburg-Adelby wieder. Gegen Flensburg, dem späteren Vize-Meister, konnte man streckenweise mithalten, doch am Ende war die 0:2 Niederlage relativ deutlich anzuerkennen. Positiv ist jedoch anzumerken, dass die Husumer die meisten Punkte gegen die Flensburger an diesem Tag holen konnten, abgesehen von Flensburgs Final-Niederlage gegen den SC Strande. Das Spiel gegen den Kieler TV war hingegen erneut ein offener Schlagabtausch mit dem jeweils besseren Ende für die Hauptstädter. 21:25 und 20:25 hieß es jeweils am Satzende. Somit war eine Halbfinalteilnahme kein Thema mehr und es folgte noch das Spiel um Platz 5 gegen die Lübecker TS. Es war ein zähes Spiel und beide Teams zeigten sich motiviert. Niemand wollte die rote Laterne mit nach Hause nehmen. Letztendlich setzten sich aber die Friesengeister mit 2:0 durch. Somit war aufgrund der schweren Vorrundengruppe das Minimalziel erreicht worden. Mit einem vollen Kader wäre vielleicht auch eine Teilnahme im Halbfinale möglich gewesen, in dem dann der spätere Landesmeister vom SC Strande gewartet hätte. Ein attraktiver Gegner mit einem jedoch sicher vorhersehbaren Ergebnis. Doch selbst ein Spiel um Platz 3 hätte erfolgreich bestritten werden können. Hätte, wenn und aber... Es war eine tolle Meisterschaft und die Leistungen waren durchaus ansprechend. Das Endspiel zwischen Flensburg und Strande war eine gute Werbung für den tollen Volleyballsport und die Friesen-Jungs haben aus ihrer Situation ein gutes, zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.
Wer einmal Lust hat diesen tollen Sport auszuprobieren oder einen Neu-Einstieg machen möchte, der ist jederzeit herzlich willkommen.
ERLEBE.DEN.FRIESENGEIST

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