Zwei einkalkulierte Niederlagen gegen den SV Adelby 0:3 (-16 -14 -16) und gegen Landesligaabsteiger Suchsdorfer SV 0:3 (-12, -16, -12) standen am Ende für die Lehrlinge der Flensburger Gruppe unseres Stützpunktes zu Buche.

Zumindest gegen Adelby gelang den Jungfriesen dabei ein besseres Ergebnis als im Hinspiel. Ein Aufwärtstrend, obwohl viele Stammkräfte fehlten.
Jonathan verletzt, Jan Ole krank, Fynn und Maximilian abwesend, Paul Schiller auf einer Familienfeier. Dazu kam noch, dass Co-Trainer Detlef Hansen wegen einer Muskelverletzung nicht aushelfen konnte und Max Kock ohne jede Trainingseinheit nach den Ferien gleich auf die Platte musste.

 

Somit hatten also Spieler, die sonst häufiger die Bank drücken, die Gelegenheit auf viele Spielanteile. An meisten genutzt hat das Kowa, der eine ansehnliche Leistung auf der für ihn ungewohnten Mittelposition spielte. Auch Paul Müller wusste sich nach anfänglichen Unsicherheiten zu steigern und zeigte, dass er eine Alternative zu Max Hansen im Zuspiel werden kann, der zu Beginn des Spieltages sehr ordentliche Leistungen zeigte.

Schwierig war es erneut für Tim Rüterhenke, der zuerst die Außenbahn besetzte, aber im zweiten Spiel, weil Kowa weg musste, die Mittelposition übernahm. Gut sein Blockspiel, das immer besser wird.

In der Angriffsleistung haben wir noch enormes Steigerungspotential. Hier müssen wir verstärkt an der Abstimmung Zuspiel zum Angriff arbeiten, um wieder zu Satzerfolgen zu kommen. Denn was nützt der beste erste Pass, wenn nicht zwingend weitergespielt werden kann, weil entweder das Zuspiel nicht genau genug kommt oder aber der Angreifer zu spät oder ohne Körperspannung agiert. Bislang ist nur Niko Rephun in der Lage, nicht optimal gesetzte Bälle hart zu verwandeln. Bis auf einige Aussetzer in Aufschlag und Annahme erneut eine erfreulich starke Leistung vom Tönniger in unseren Reihen.

Vielleicht gelingt uns eine weitere Steigerung, wenn wir in vierzehn Tagen zum ungeschlagenen Spitzenreiter nach Niebüll fahren. Gegen dieses Topteam der Liga konnten wir unseren bislang einzigen Satzerfolg verbuchen. Dort treffen wir dann auch auf Kronshagen. Hier erhofft sich der Trainer dann weitere Satzgewinne.

Der Friesenexpress spielte mit folgendem Kader: Tim Rüterhenke (MF), Max Hansen, Thore Kiesbye, Niko Rephun, Paul Müller, Julius Kowalski, Philipp Wieske, Max Kock und Jan Holtmann

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