6 Punkte in eigener Halle gegen direkte Konkurrenten.

180127 04Die Husumer gingen mit Respekt an ihren vorletzten Heimspieltag der Saison heran. Zwar spielen sie eine gute Saison, aber die beiden Gegner dieses Tages hatten es in sich. Sowohl der VC Neumünster als auch die VSG Flensburg-Adelby hatten es in der Hinrunde den Friesen schwer gemacht. Mit jeweils 2:3 unterlagen die TSV´ler und auch dieses Mal stellten sie sich auf einen kräftezehrenden Nachmittag ein. Aber mit dem Rückenwind von 3 Punkten aus der Vorwoche bei Mettenhof sollte jedoch auch heute etwas Zählbares dabei herausspringen.

Zunächst stand das Spiel gegen den VC Neumünster auf dem Programm. Dieses Match ging erstaunlich leicht von der Hand, denn von der Gegenseite kam unerwartet wenig. Dieses lag auch an einem etwas geschwächten Kader, doch auch ein solches Handicap muss man erstmal auszunutzen wissen. Die Husumer schafften dieses von Beginn an und ließen bei weitem nichts anbrennen. Nach relativ kurzer Spieldauer hieß es 3:0 (25:13, 25:16, 25:21) für Husum und die ersten drei Punkte des Tages waren schon unter Dach und Fach. Das gab natürlich Auftrieb und die geschonten Kräfte konnten somit voll auf das Nord-Derby gegen Flensburg konzentriert werden, denn hier wurde ein anderes Spiel erwartet.

Allein schon der Tönninger Niko Rephun in Reihen der Flensburger war wieder sehr motiviert. Schließlich hatte er im Hinspiel fast alleine den Unterschied ausgemacht mit seinen starken Außenangriffen und Sprungangaben. Und obwohl die Friesen gewarnt waren, schien kaum eine Pause zum Hinspiel gewesen zu sein, denn er hielt die Flensburger stark im Spiel. Im ersten Satz konnte sich keine Mannschaft absetzen und Flensburg verbuchte das glücklichere Ende für sich. 26:24 gewannen sie den ersten Durchgang. Doch die Friesen hielten gut mit und nutzten ihre Punktchancen. Diese Entwicklung der Husumer zog sich konsequent durch das gesamte Spiel, so dass der Widerstand der Fördestädter zunehmend gebrochen wurde. In den drei folgenden Sätzen spielte Husum kaum ohne eine Schwächephase und Flensburg fand bis zum Ende kein passendes Mittel. Als dann letztendlich auch Rephun, der bis zum Schluss aufopferungsvoll versuchte sein Team in der Bahn zu halten, ein ums andere Mal unter Kontrolle gebracht werden konnte, war die Gegenwehr dahin. Mit 25:22, 25:18 und 25:12 war das überzeugende 3:1 fast nur noch Formsache.

Nun stehen die Friesen bei noch vier ausstehenden Spielen auf dem dritten Tabellenplatz, punktgleich mit Lübeck, die den zweiten Platz belegen. Es scheint womöglich auf ein entscheidendes Spiel gegen die Lübecker am letzten Spieltag in Lübeck hinauszulaufen, doch bis dahin warten mit Wattenbek, dem Kieler TV und Strande noch drei schwere Partien auf die Friesenmänner. Diese Herausforderungen gilt es mit der gleichen Konzentration noch zu bestehen. Doch wer die Husumer diese Saison kennt, der hat erkannt, dass sie auch dieses schaffen können, wenn sie weiterhin so geschlossen, konsequent und engagiert an die Aufgaben herangehen. Wir sind weiterhin gespannt und sind stolz auf die gezeigten Leistungen. Bereits am 11.02.2018 steht der nächste und zugleich letzte Heimspieltag der Saison auf dem Programm. Hier können die Friesenfans also noch einmal unsere Dynamites in eigener Halle in Aktion sehen.

ERLEBE.DEN.FRIESENGEIST

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