Friesengeister mit guter Leistung im Nord-Derby.

04 171111Am 11.11.2017 war nicht nur Karnevalsbeginn, sondern es wurde auch Volleyball gespielt. Die VSG Flensburg-Adelby wartete auf unsere Friesengeister. Somit stand quasi das Nord-Derby an. Dabei sind die Jungs aus Flensburg (Einzugsgebiet von Tönning bis Niebüll bis Eckernförde und ganz Schleswig-Flensburg) absolut keine Unbekannten. Bis vor wenigen Jahren noch ausgebildet und an den Start gegangen für den TSV Husum, sind aus den jungen Friesengeistern inzwischen große erfolgreiche Spieler geworden, die in der letzten Saison einen starken dritten Platz in der Verbandsliga belegen konnten und bereits unzählige Landestitel und vordere überregionale Plätze in der Jugend geholt haben.

Ob in deren Halle ein Punktgewinn für die Friesengeister möglich war, blieb abzuwarten. Zumindest musste wieder eine absolute Top-Leistung abgerufen werden, wenn etwas Zählbares dabei herausspringen sollte.

Es wurde das erwartet schwere Spiel. In Top-Besetzung merkte man den Fördestädtern von Beginn an an, dass sie hier als Sieger vom Platz gehen wollten. Sie erwischten auch eine starke Tagesleistung, so dass die weiterhin ersatzgeschwächten Friesen (ohne Andreä, Jessen und Brzezinski) wieder das gesamte Repertoire abrufen mussten. Zur Freude aller war mit Sebastian Jannusch, ein Ur-Friese, mit am Start, um endlich mal wieder Volleyball-Luft zu schnuppern. Außerdem war Nachwuchsspieler Ole Carstens zum ersten Mal mit dabei, um einen ersten Eindruck vom Volleyballgeschäft in der Verbandsliga zu bekommen. Husum begann (fast schon traditionell) relativ verhalten. Vielleicht war man angesichts der Athletik der jungen Flensburger Truppe (kaum ein Spieler mit Volljährigkeit) doch ein wenig beeindruckt. So ging der erste Satz recht deutlich verloren, da die Angriffe der Gegenseite zwingender vorgetragen wurden, so dass Block und Feldabwehr insbesondere gegen den Außenangriff wenig ausrichten konnten. Der erste Satz ging verdient an Flensburg und der zweite Durchgang konnte knapp mit 26:24 vom TSV gewonnen werden. Danach holten die Flensburger zu einem deutlichen 25:15 aus, ehe die Husumer den vierten Satz mit fast gleichem Ergebnis gewinnen konnten. Also musste der Tie Break entscheiden, der leider mit 12:15 verloren ging. Allen voran zeigte der Tönninger Niko Rephun in Flensburgs Reihen eine bärenstarke Leistung an diesem Tag. Er hat heute definitiv den Ausschlag gegeben.
Nichts desto trotz war es erneut ein Spiel auf Augenhöhe, welches viel Spaß gemacht hat. Ein umkämpftes Spiel, das am Ende leider verloren gegangen ist, aber durch das Fünf-Satz-Match erneut zumindest einen Punkt entführt.

Am Sonntag, den 26.11.2017, ab 11:00 Uhr startet der nächste Heimspieltag in der Hermann-Tast-Schule und gleichzeitig geht dort auch bereits die Hinrunde zu Ende. Es warten die Spiele gegen den aktuell Drittletzten vom TuS H/M Kiel und gegen das Tabellen-Schlusslicht vom SC Strande. Die Friesen-Männer freuen sich riesig auf möglichst viel Unterstützung und haben sich fest vorgenommen, dem Heimpublikum eine tolle Leistung zu bieten.

ERLEBE.DEN.FRIESENGEIST

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