Herren bleiben weiter in der Erfolgsspur beim Treffen der Aufsteiger.

vl171028 04Am Samstag, den 28.10.2017, ging es trotz Herbstferien zum nächsten Spieltag in der Verbandsliga. Die Friesen-Männer müssen weiterhin personell einige Ausfälle kompensieren, aber der Elan bleibt ungebrochen. Auch wenn es noch Ferien waren, so konnten doch alle einsatzfähigen die Fahrt auf sich nehmen. Denn schließlich wartete mit dem Kieler TV ein Schwergewicht im Schleswig-Holsteinischen Volleyballgeschäft. Von den Möglichkeiten und Voraussetzungen kann eine kleine Kreisstadt von der Westküste natürlich nur träumen. Die Kieler sind im letzten Jahr Meister in der Landesliga geworden, während die Friesengeister mit Platz 5 die Saison beendeten. Zudem konnten die Hauptstädter beide Partien mit 3:0 und 3:1 für sich entscheiden. Insofern hätten die Kräfteverhältnisse eindeutig verteilt sein müssen. Schließlich ist für den Kieler Raum auch immer mit Verstärkungen zu rechnen.

Doch zunächst mussten die Friesen Männer das Spiel zwischen dem Kieler TV und der VSG Lübeck-Rangenberg pfeifen. Platz 1 und 2 der letztjährigen Landesliga standen sich gegenüber und mit dem TSV trafen sich hier gleich alle Aufsteiger der letztjährigen Landesliga aufeinander, wobei die Husumer mit ihrem 5. Platz etwas aus der eihen fielen. Es wurde ein sehr nervöses Spiel mit vielen Emotionen, die sich leider auf beiden Seiten auf die Qualität des Spiels auswirkten. Unsaubere Techniken, unnötig viele Fehler und emotionale Unkonzentriertheiten ließen nur ganz selten das Potential der Mannschaft erkennen. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass das Spiel über die gesamte Distanz von 5 Sätzen ging. Dieses scheint übrigens ein Markenzeichen des Husumer Schiedsgerichts zu sein. Zwei von den bislang drei geleiteten Partien gingen über die volle Distanz.

Das Spielniveau stellte sich im zweiten Spiel übrigens ganz anders da. Die Husumer zeigten ein Konstanz mit wenigen und wenn, dann nur kurzen Schwächephasen, eine Fähigkeit, die doch schon oftmals zu Schwierigkeiten geführt hat. Und auch die Kieler zeigten ein deutlich verbessertes Niveau im Vergleich zur ersten Partie des Tages. Zudem konnten sie die vorangegangenen fünf Sätze mit mehreren komplett frischen Spielern sehr gut kompensieren, wodurch dieser vermeintliche Vorteil für die Stormstädter ebenfalls relativiert wurde. Doch davon ließen sich die Friesengeister sich nicht beeindrucken und spielten konzentriert und mit viel Einsatz. Es war ein absolut überzeugender Auftritt der Friesen Dynamites in der Landeshauptstadt. Die "Nordstrander Jungs" nehmen verdient einen 3:0 (25:23, 25:21, 25:17) Auswärtssieg gegen den letztjährigen Landesligameister vom KTV mit an die Westküste. Von Anfang an passte die Einstellung und alle Positionen lieferten eine gegenüber dem letzten Spiel in Neumünster nochmals stark verbesserte Leistung ab. Selbst nicht ganz perfekte Annahmen wurde klasse von Zuspieler Jesper Hansen und dessen Angreifern ausgeglichen, sodass der TSV die lautstarke Trommel der Kieler durch wuchtige Schmetterbälle größtenteils verstummen ließ. Ein weiterer Fortschritt an diesem Tag war der Gewinn des ersten Satzes. Dieses konnte in dieser Saison ebenfalls noch nicht gefeiert werden.

Alles in allem geht der positive Trend unserer Friesengeister weiter und es macht Freude dieses zu beobachten. Am 11.11. geht es zu unseren Freunden nach Flensburg. Die sehr junge Truppe um Jan Holtmann konnte im letzten Jahr einen ganz starken dritten Platz in der Verbandsliga erreichen und wird ein ganz harter Brocken werden. Man kennt sich zwar aus vergangenen Zeiten als die Jungen unter dem Dach des TSV Husum ausgebildet wurden, doch inzwischen sind aus den ehemaligen Friesengeistern sehr spielstarke Seahawks geworden. Die Friesen werden wieder Vollgas geben und es bleibt wie immer...

ERLEBE.DEN.FRIESENGEIST

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