Ende einer durchwachsenen Hinrunde.

Am Samstag, den 20.12., vier Tage vor Heilig Abend mussten die 1. Herren des TSV Husum noch einmal ran. Es stand das Nachholspiel gegen Preetz und Flensburg-Adelby an. Die Partie wurde wenige Wochen zuvor aufgrund einer schweren Verletzung eines Preetzer Spielers abgebrochen und durch den SHVV neu angesetzt. Zum Glück bekamen alle Teams spielstarke Akteure zusammen, sodass einem schönen Spieltag nichts im Wege stand.

Das erste Spiel gegen Preetz sollte dann auch gleich zu einem Wechselbad der Gefühle werden. Es ging hin und her. Den besseren Start erwischten mal wieder die Gäste. Das Ergebnis der vielen Fehler bei den Husumern und einem konsequenten Spiel der Gäste über die Mitte war ein sehr deutliches 12:25 im ersten Satz.

Dann stellte der Coach um und das Spiel der Husumer stabilisierte sich auf niedrigem Niveau. Mit etwas Glück am Ende des 2. Satzes wurde der zwischenzeitliche Ausgleich durch ein 28:26 erreicht. Wurde damit die Wende eingeläutet? Nein! Es ging weiterhin schleppend hin und her. Diesmal hatten die Gäste das Glück auf Ihrer Seite und gingen mit 2:1 (23:25) nach Sätzen in Führung und hatten damit schon einen Punkt in den Händen. Die Mannschaft des TSV Husum hatte sich eigentlich etwas anderes vorgenommen. Sollten doch Kräfte fürs zweite Spiel gespart werden und das erste Spiel mit 3 Punkten gewonnen werden. Jetzt war sogar ein Sieg nicht mehr sicher. Alle mussten sich auf Ihre Stärken besinnen und alles geben. Zumindest das funktionierte und in der Folge konnte eine Führung zu Beginn des vierten Satzes in einen ungefährdeten Satzgewinn umgewandelt werden (25:11).

Somit musste das erste Mal der Tiebreak entscheiden. Die Herren wollten es besser machen, als die Damen, die in dieser Saison noch kein Glück im Entscheidungssatz hatten. Zumindest hier konnten die Husumer Jungs Ihre Erfahrung aus den letzten Jahren nutzen und den fünften Satz mit 15:11 für sich entscheiden. Somit war der erste Sieg des Tages geschafft.

Für den ein oder anderen aus der Mannschaft reichte es schon. Der Körper will nicht immer, wie der Geist. Frisch waren die Übrigen aber auch nicht mehr. Aber was soll das Gezeter, im zweiten Spiel wartetet schließlich noch die VSG Flensburg-Adelby. Im ersten Satz zeigte sich das Team um Kapitän Helge Jürs, wie nach einer Frischekur. Aber auch die Spieler aus Flensburg zeigten eine gute Leistung. Besonders über die Mitte konnten sich die Gäste immer wieder mit krachenden Angriffen in Szene setzen. Die Verlängerung musste die Entscheidung des 1. Satzes bringen. Wieder war das Glück auf der Seite der Hausherren. Beim Seitenwechsel hieß es 28:26.

Auch im zweiten Satz standen sich gleichwertige Mannschaften gegenüber. Leider konnten sich die Außenangreifer der Stormstädter nicht mehr so sicher durchsetzen. Die Abwehr der Flensburger konnte mehr und mehr Bälle einsammeln. Die Konsequenz war ein 18:25. Im 3. Satz lief dann nicht mehr viel zusammen. Der Kräfte der älteren Spieler schwanden und es schlichen sich mehr und mehr Fehler im gesamten Spiel ein. Keiner konnte das Spiel an sich reißen. Die Gäste machten ihr Spiel und sicherten sich den Satz mit einem beschämenden 25:13. So konnte es nicht weitergehen. Sah es doch am Ende nach einer Aufgabe in allen Mannschaftsteilen aus. Coach Oliver Wagner appellierte noch einmal an den Kampfgeist, war es doch das letzte Spiel des Jahres.

Für kurze Zeit ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft. Durch laute Anfeuerungsrufe der Sechs auf dem Feld und der ganzen Bank, konnte dem Spiel der Flensburger Paroli geboten werden. Am Ende dieses Satzes war aber auch bei den Jugendspielern die Luft raus. Der Satz ging mit 19:25 verloren und damit war die Hinrunde zu Ende.

Unterm Strich wurden die Ziele nicht erreicht. Aus 8 Spielen konnte man nur 12 Punkte holen. Mit 4 Siegen und 4 Niederlagen ist noch Luft nach Oben, wenn der Aufstieg noch geschafft werden soll. Zu den ersten Drei (alle 19 Punkte) sind es schon 7 Punkte, die nur durch eine überdurchschnittliche Leistung in der Rückrunde aufgeholt werden können.

Für die Husumer spielten: Finn Hauf, Helge Jürs, Henning Jessen, Christian Jessen, Marten Ketelsen, Daniel D'Argento, Benjamin Klärmann, Malte Lutz, Mattes Dommaschk, Daniel Hötker, Thomas Holtz, Alexander Seikowsky

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