Großer Kampf wird mit Punktgewinn belohnt

Das Auswärtsspiel in Lübeck hätte beinahe aufgrund zahlreicher Absagen aus eigenen Reihen abgesagt werden müssen. Und auch das Wetter hätte dem Abenteuer noch einen Strich durch die Rechnung machen können, denn am Vortag des Spieltages war es alles andere als ein schöner Herbsttag (ca. 1 Grad und Nebel). Zum Glück hatte der Wettergott aber Erbarmen mit uns und das Wetter zeigte sich von der besten Seite mit Sonne und deutlichen Plusgraden. So stand der Reise in die Hansestadt nichts im Wege.

Aufgrund der geringen Mannschaftsstärke konnten wir mit einem Auto den zweistündigen Weg antreten. Zu einer Überraschung wurde für viele der Mädels die besondere Sporthalle, in der wir anzutreten hatten. Von außen eher wie eine Kirche oder ein Altstadthaus, von innen aber eine kalte Turnhalle. Da wir das erste Spiel der Hausherrinnen gegen Eckernförde pfeifen mussten, konnten wir uns an das besondere Klima schon einmal gewöhnen. Leider kam es zu selten zu einem kurzen warmen Moment, wenn die Gasstrahler an der Decke für einige Sekunden angeschaltet wurden.

Die Gäste aus Eckernförde machten dann aber kurzen Prozess und gewannen das Auftaktspiel klar mit 3:0.

Jetzt waren wir an der Reihe: Da die Mannschaft nur auf 6 Spielerinnen zurückgreifen konnte, waren von vornherein wenig Varianten in der Aufstellung möglich. Auf der Zuspielposition kam Kerstin, auf der Mitte Alessandra und Mia, auf Außen Hjördis und Laura sowie auf der Diagonalposition Caroline zum Einsatz. Eigentlich hatten wir uns nichts Großes
erwartet, gingen deshalb locker ins Spiel und schauten was möglich wird. Diese Einstellung ging auch auf und es konnte ein kleiner Vorsprung zum 15:10 heraus gespielt werden. Dann kam das Spiel etwas ins Stottern und auch zwei Auszeiten bei 16:14 und 18:21 konnten es nicht verhindern, dass der erste Satz mit 25:23 an die Lübecker ging.

damenluebeck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Abwehr der Husumerinnen stand ein ums andere Mal sehr gut.

Der zweite Satz nahm einen ähnlichen Verlauf: Bis zur Mitte des Satzes lagen die Husumer knapp vorne; am Ende wurde der Satz mit 25:22 abgegeben. Auch im dritten Satz hatten die Mädels um Coach Helge Jürs wieder den besseren Start. So stand es bei der ersten Auszeit des Gegners 12:9. Jetzt nur nicht wieder den gleichen Fehler wie in den Sätzen 1 und 2 machen! Nein, diesmal konnte der Schwung bis zum Ende gehalten werden und der 3. Satz wurde mit 25:21 gewonnen. „Geht doch", dachten sich alle.

Der vierte Satz gestaltete sich zuerst wie Durchgang 3. Es konnte eine kleine Führung zu Beginn erspielt werden und über ein 15:10 zu einem 21:17 verwaltet werden. Aber dann zeigten sich erste Konzentrationsprobleme und körperliche Erschöpfungserscheinungen, sodass es noch einmal spannend wurde (21:20). Am Ende konnten sich die 6
aufopferungsvoll kämpfenden Spielerinnen des TSV den vierten Satz und damit schon mal einen Punkt sichern (25:20). Es musste ein weiteres Mal der Tiebreak über Sieg und Niederlage entscheiden. Leider musste für die Aufholjagd zu viel Energie investiert werden; es schlichen sind immer mehr kleine Fehler im Spiel ein. Das nutzen die Lübecker kalt (im doppelten Sinne) aus und entschieden das Spiel durch den Gewinn des 5. Satzes mit 15:7 für sich.

Auch wenn es am Ende wieder nicht zu einem Sieg reichte, war es ein toller Kampf über eine Gesamtdauer von über 2
Stunden. Danke für dieses super Spiel!!

Nach dem Spiel hatte sich das Team eine kleine Stärkung verdient. Nach einem kleinen Abstecher in eine Sportsbar, wurde der Heimweg angetreten – Ankunft in Husum ca. 22:30 Uhr.

Im letzten Spiel vor Weihnachtengeht es in 2 Wochen nach Heide.

Für die Husumer spielten:
Alessandra, Caroline, Hjördis, Kerstin, Laura, Mia

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