Jugend trainiert für Olympia (JtfO)

Ein Service des TSV Husum v. 1875

Bundesfinale 2011

23.05.2011 Christian Knies

Regionalschule Niebüll mit guter Platzierung in Berlin

 Mit guten Ergebnissen kehrten die Schüler der Regionalschule Niebüll von ihrer Reise nach Berlin im Rahmen des Volleyballwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ heim. Die Niebüller Regionalschule hatte die Qualifikation durch den Gewinn des Landesentscheids in der Altersklasse WIII (96-98) geschafft. Die Nordfriesen spielten sich beim Bundesentscheid der 16 besten Schulen sensationell bis ins Viertelfinale vor und schlossen mit einem herausragenden achten Rang ab. Doch auch das Rahmenprogramm machte das Event unvergesslich.

Dabei spielte das Losglück für die jüngeren Nordfriesen eine wichtige Rolle, denn mit der Anton-Hansen-Schule Ottweiler aus dem Saarland hatte man zumindest einen vom Papier her leichteren Vorrundengegner zugeteilt bekommen. Im ersten Spiel trafen die Vertreter aus Schleswig-Holstein auf den Turnierfavoriten aus Berlin. Gegen das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin setzte es gleich mit 13:25 und 13:25 eine derbe Niederlage.

Im zweiten Spiel mussten die Niebüller Jungen, von denen der größte Teil der Mannschaft im TSV Husum spielt, gegen Bayern in Form des Frobenius Gymnasiums Hammelburg antreten. Hier entwickelte sich ein packender Krimi, wobei Leve Hinrichsen auf der Außenbahn immer wieder herausragte und punkten konnte. Leider ging dieses Spiel letztendlich auch mit 1:2 nach Sätzen und mit 13:15 im Tiebreak verloren.

Der Pflichtsieg gegen das Saarland konnte dann mit 25:20 und 25:19 eingefahren werden.  

Im Spiel um den Einzug ins Viertelfinale hatten die Niebüller erneut ein Glückslos, denn mit dem Gymnasium Luckenwalde aus Brandenburg stand ein „machbarer“ Gegner auf der anderen Seite des Netzes. Im ersten Satz brillierten die Regionalschüler von Lehrer Christian Knies und konnten ihn mit 25:16 für sich entscheiden. Dann kam der „Schlendrian“ ins Spiel und ständig lief man einen zwei Punkte Rückstand hinterher, der auch zum Satzende nicht mehr ausgeglichen werden konnte. So verloren die Knies-Jungen mit 23:25 und der Tiebreak musste entscheiden. Hier behielten die Nordfriesen die besseren Nerven und gewannen knapp mit 17:15 und zogen damit ins Viertelfinale der besten acht Schulen ein.

Unter den besten acht Schulen Deutschlands angekommen, war mehr erreicht als man erhofft hatte. Und mit dem Sportgymnasium Rottenburg traf man nun auf einen übermächtigen Gegner. Gegen die hart geschlagenen und platzierten Aufschläge der Rottenburger fand Niebüll nie ins Spiel hinein. So verloren die Nordfriesen mit 12:25 und 20:25 dieses Spiel.

In den Platzierungsspielen folgte dann eine 0:2 Niederlage erneut gegen die Bayern. Leider verletzten sich hier mit Levin Gräßmann und Brian Jacobsen beide Mittelblocker, so dass im letzten Spiel gegen Sachsen-Anhalt nichts mehr zu holen war. Damit erreichte die Regionalschule aus dem 9000 Einwohner „Dorf“ Niebüll einen herausragenden achten Rang.

Für die Schüler war die Woche in Berlin ein schönes Erlebnis. Als Rahmenprogramm durften die Knies Schützlinge das Finale um die Deutsche Herrenmeisterschaft mit dem SCC Berlin gegen Friedrichshafen anschauen. Über 5000 Sportler/innen, Betreuer/innen und Ehrengäste feierten am letzten Tag den Abschluss des Frühjahrsfinales in der Berliner Max-Schmeling-Halle und damit die Siegerehrungen der Bundessieger.

Ein Service des TSV Husum v. 1875

Landesfinale Schleswig-Holstein 2010

19.03.2010 Christian Knies

Regionalschule Niebüll mit dem ersten Volleyball-Streich

Das siegreiche Team mit unseren Cheergirls, den "Tiger-Red-Poms"

Das Ziel ist für die Volleyball – Regionalschüler aus Niebüll erreicht. In spannenden Spielen konnte sich das ältere Schulteam (Jahrgänge 93/94) den Landessiegertitel aller Schulen in Schleswig – Holstein sichern. Somit ist die Mannschaft aus Nordfriesland zum dritten Mal nacheinander Sieger und darf zum Bundesfinale für eine Woche nach Berlin reisen, um sich mit den besten Schulen und Volleyball – Internaten aus Deutschland zu messen. Die Freude war groß bei allen Beteiligten.

Vor dem Turnier mussten in der Woche zuvor einige Änderungen im Team vorgenommen und erarbeitet werden, da der etatmäßige Zuspieler Brar Ketelsen ausgefallen war und mit Hartje Paasch ein gelernter Außenangreifer die Zuspielposition übernehmen musste. Taktisch eingestellt und motiviert vom Lehrerduo Karl-Heinz und Christian Knies begannen die Niebüller Jungen die erste Partie gegen die KGSE Elmshorn. Beide Sätze konnten mit 25:11 und 25:15 sicher eingefahren werden und Elmshorn bot den Niebüller Schülern eine gute Auftakt- und Einspielpartie - insbesondere für Hartje Paasch im Zuspiel - fürs Turnier.

Auch ihr Spiel gegen das Otto-Hahn Gymnasium aus Geesthacht verlief so, dass die „Friesengeister“, von denen der größte Teil des Teams für Husum 75 auf der Vereinsebene an den Start geht, deutlich dominierten. Mit Sprungaufschlägen ließ man beim Gegner kaum Entfaltungsmöglichkeiten im Spielaufbau zu. Mit 25:13 und 25:15 gewann die Regionalschule auch dieses Spiel.

Das Finale gegen das Carl-Maria-von-Weber Gymnasium aus Eutin entwickelte sich dann vor 300 auf der Tribüne anfeuernden Regionalschülern und der unterstützenden schuleigenen Cheerleadergruppe, den Tiger Red Poms, zum absoluten Krimi. Im ersten Satz gelang ein guter Start: Über 6:2, 10:5 und 14:10 zog Niebüll davon. Eutin fand kein Mittel gegen den gut positionierten Block der Knies-Schützlinge. Jonathan Seger und Kay Ketelsen nutzen selbst dagegen immer wieder die Schwächen des Gegners und schlugen mit harten, hoch abgeschlagenen Angriffsschlägen über den zu kleinen Block auf der gegnerischen Zuspielposition. Der Satz endete mit 25:19 für Niebüll. Der zweite Satz gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Dann konnte Eutin sich jedoch mit drei Punkten absetzen. Annahmeschwächen schlichen sich ins Niebüller Spiel ein. Mit 18:15 und 22:19 führte Eutin bereits. Durch eine Aufschlagserie von Kay Ketelsen kämpften die Niebüller Regionalschüler sich wieder heran und schafften sogar eine Führung. Äußerst umstritten war dann der Matchball für Niebüll, wo Eutin beim Hinterfeldangriff von Jonathan Seger einen Eintritt monierte, das Schiedsgericht jedoch auf Punkt, Satz und Spielgewinn Niebüll entschied.

Das Schulteam in der Annahmeposition:
Kay, Joni, Peer, Oke-Martin (seine Haltung ist noch verbesserungswürdig?!) Martin.

Im Mädchenwettbewerb holte sich die Humboldtschule aus Kiel die Fahrkarten nach Berlin. Sie gewannen alle ihre Spiele und verloren nur einen Satz gegen die Mädchen der HTS aus Husum, die stark gehandicapt aufliefen, da Hauptangreiferin Finya Reichardt eine Fußverletzung auskurieren musste. Auf den Plätzen landeten die Gymnasien aus Schwarzenbek und Heide-Ost.     

Nun geht es Anfang Mai für eine Woche nach Berlin zum Bundesfinale. Ob jetzt nur die jüngeren Regionalschüler ebenso da hin dürfen, wird sich nächste Woche entscheiden. Da kann dann das jüngere Schulteam es den Älteren nachahmen und ihr Landesfinale gewinnen. Damit wäre der Triumph dann perfekt. Der Kreissportbeauftragte Asmus Asmussen nahm anschließend die Siegerehrung vor und lobte den Veranstalter für die gelungene Organisation.

Für die Regionalschule spielten: Kay Ketelsen, Peer Ketelsen, Hartje Paasch, Jonathan Seger, Oke Martin Petersen, Martin Albrecht.